LEGACY - The Voice from the Darkside

Switch to desktop

 

SILENCE Magazin

Written by 
Rate this item
(4 votes)

Wie kommt Der Dunkle Parabelritter auf die Idee, ein eigenes Magazin zu gründen?

Da spielen viele Faktoren hinein: Ich habe immer darunter gelitten, mich auf YouTube beschränken zu müssen. Außerdem habe ich nun einmal einen ganz eigenen Geschmack, und mit dem Magazin ist es mir nun möglich, über die Grenzen YouTubes hinaus Metal und insbesondere Bands und Veranstaltungen zu unterstützen. Außerdem finde ich Metal-Magazine oftmals sehr unpersönlich und nicht nah genug am Fan und der Szene, daher wollte ich dem Metal-Journalismus den frischen Wind einflößen, der in anderen journalistischen Bereichen schon längst weht.

 

In der Vergangenheit habe ich dich ja schon klagen gehört, dass dir wegen Uni und YouTube kaum noch Freizeit bleibt. Wie passt SILENCE da noch rein?

Tatsächlich hat sich diese Problematik damit noch verschärft, aber ich denke, dass sich die schlaflosen Nächte mit dem wachsenden Grad an Organisation wieder etwas normalisieren. Außerdem ist so ein Videobeitrag um ein Vielfaches anspruchsvoller – auch von der reinen Arbeitszeit her. Jedem Video liegt etwa ein drei- bis vierseitiges Skript zugrunde. Ich habe dann entschieden, dass mein zweites Video in der Woche optional sein wird, was sehr viel Zeit spart.

 

Magazine gibt es ja wie Sand am Meer. Wie genau soll sich SILENCE da inhaltlich oder sonst irgendwie abheben?

Inhaltlich schon mal ganz klar dadurch, dass das, was wir bringen, uns selbst berührt. Ich liebe Musik, weil ich sie für mich selbst entdecke – aber irgendwie muss man sie finden. Und wenn man seine Medien nur nach den Namen ausrichtet, die potentiell die meisten Menschen kennen, dann verpasst man eben die ganzen Juwelen, die diese Musik gerade erst so besonders und spannend machen. Mir ist es wichtig, dass es bei SILENCE wirklich um den Hörer geht, wie er lebt und sich fühlt, und was wir ihm Gutes tun können.

 

Eher ungewöhnlich ist ja die Einbindung von Patreon, die man bislang eher von YouTubern kennt. Hat da nicht die Sorge bestanden, dass das System bei einem Magazin keine Akzeptanz findet?

Ich habe schon viele YouTuber gesehen, die sich damit zumindest ein kleines Zubrot verdienen – um mehr geht es für das Magazin im Grunde auch nicht. Diesen Dienst nur für mich zu nutzen habe ich aber immer abgelehnt. Jetzt hingegen geht es nicht nur um mich, da kann ich das mit meiner Moral vereinbaren. Ich denke, dass diese Art der Finanzierung ein klares Statement an die Leser ist: Es geht um sie, und sie entscheiden und geben uns die Möglichkeit, unabhängig zu sein.

 

Wie wichtig ist für ein Magazin deiner Meinung nach ein bekanntes Gesicht als Aufhänger?

Ich möchte, dass hier eines klar ist: Ich schreibe nur als einer von vielen! Dieses Magazin ist quasi die gesammelte Kreativität meiner Freunde und bald auch einer ganzen Reihe von Gastautoren. Das sind alles Menschen, die spannend und interessant sind und es verdient haben, dass man ihre Texte liest. Reichweite ist im Online-Business alles, aber dabei geht es nicht um Zahlen, sondern um Sympathie – eine Beobachtung, die viele scheinbar nicht machen. Es ist nicht wichtig, dass du bekannt bist, sondern dass die Leute dich für das respektieren und mögen, was du bist.

 

Möchtest du schon ein paar Sachen zu den Zukunftsplänen verraten?

Wir sind natürlich hochmotiviert, uns vielleicht auch mal an gedruckte Versionen zu wagen. Das wird vermutlich nicht lukrativ sein, aber es wäre geil! Derzeit bin ich in Gesprächen mit einigen Designern, dass wir auch ein paar Shirts mit unserem Wappentier Cthulhu herausbringen können.

 

Cthulhu? Wie kommt man denn darauf?

Wir haben im Brainstorming zusammengesessen, und ich habe gefragt, was denn das leiseste Tier sei. Felix nannte daraufhin Cthulhu – logisch, er schläft ja unter dem Meer in seinem Haus in Rylaight. Außerdem haben wir jetzt das krasseste Wappentier, und es ist, wie unser Magazin, endgültig.

 

 

 

 

Additional Info

(c) 2012 www.legacy.de

Top Desktop version